JU Potsdam für die Neuaufstellung der Landespartei
Das Abschneiden der Union im Bund und insbesondere jenes der märkischen Union bei der Bundestagswahl muss demütig und zukunftsorientiert angegangen werden. Es ist an der Zeit, neue Wege zu beschreiten: Die CDU braucht in Bund und Land einen personellen wie ideellen Umbruch!
Als Junge Union der Landeshauptstadt bedeutet das für uns: Es darf unter keinen Umständen passieren, dass die Rolle der Landespartei sowie ihre Neuaufstellung durch die medial präsenteren Geschehnisse und zeitlich bereits eng abgesteckten Prozesse auf Bundesebene verdrängt werden. Wir können nicht einfach schweigend zur Tagesordnung zurückgekehren.
Wir begreifen die ernste Situation als Chance, uns als Union zu verbessern und schließlich bessere Politik für die Menschen in unserem Land zu machen. Führende Gesichter unserer Partei möchten wir daher dazu aufrufen, ihre eigene Rolle in Vergangenheit und Zukunft gründlich und selbstkritisch zu analysieren und Raum in innerparteilichen Gremien für neue Köpfe freizugeben. Nur so kann personelle Neuaufstellung ohne menschliche Verletzungen gelingen. Politik heißt auch immer Veränderung.
Wichtiger noch muss die Union jedoch inhaltlich aus der Basis an neuer Tiefe gewinnen, indem wir die Mitglieder aus den Kreisverbänden und Vereinigungen in einen Prozess einbinden, der unser inhaltliches Profil aus bürgerlicher und liberaler Politik entwickelt und schärft.
Das Statement des Kreisvorsitzenden Maximilian Adams hierzu: „Am Ende eines solchen Prozesses stehen für uns unweigerlich vorgezogene Neuwahlen des Landesvorstandes. Dabei geht es nicht um Abrechnung und nicht um radikalen Kahlschlag per Holzhammermethode. Es geht darum gemeinsam ein Team mit neuen wie schon bekannten Köpfen aufzubauen, das sich nach Leistung statt Loyalität zusammensetzt. Bei dem Altgediente zum Wohle der Partei Verzicht üben undfrische Ideen ihren Raum finden. Es ist unsere Überzeugung: Kontinuität bei Bewährtem und vor allem ein breiter Neuanfang bieten die beste Perspektive für die anstehenden Wahlen in 2024."